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Wir schreiben das Jahr 1114 und befinden uns unter der Herrschaft Ludwigs de VI., auch Ludwig der Dicke genannt, in einem Land, das noch nicht das Königreich von Frankreich ist. In dieser Zeit politischer Unruhen verweigern zahlreiche kleine Adlige und Barone dem neuen König ihre Huldigung und fechten dessen Autorität an. Diese Vasallen führen sich als raubende Burgherren auf und versuchen mit allen Mitteln neue Ländereien zu erobern, um dort Donjons als Zeugen ihrer Macht zu errichten. Sie spielen einen solchen Edelmann und sind fest entschlossen, Ihren Einfluss auf die umliegenden Ländereien auszudehnen. Es wird zu einem erbitterten Kampf kommen, denn andere Edelmänner verfolgen dieselben Ziele!
Baron ist ein Spiel, in dem es um Einfluss und Bündnisse, Begierde und Verrat geht und in dem nichts für immer erworben ist!
So abwechslungsreich das Dasein als Ritter auch ist, so schwer ist es, sich gegenüber der Konkurrenz aus dem eigenen Königreich zu behaupten. Müde vom Prinzessinnen retten und Drachen besiegen, ist es für jeden Ritter irgendwann an der Zeit vom Pferd zu steigen und sesshaft zu werden - zumal jedem verdienten Ritter und Freiherrn eigene Ländereien für die langjährigen Dienste vom König zugesprochen werden. Landschaftlich besser gestellte Plätze für die Anwesen der Freiherren sind aber spärlich gesät, und so entsteht schnell ein Kampf um die Ländereien. Wem es am Besten gelingt, sich gegen seine Nachbarn zu behaupten, sich die schönsten Plätze im Königreich zu sichern, der wird als angesehener baron in die Geschichte eingehen.
So harmlos Baron am Anfang auch erscheinen mag, so friedlich sich das variable Spielfeld entwickelt, so schnell finden sich die Spieler in nicht mehr enden wollenden Konflikten mit ihren Mitspielern. Wer nur nach vorne schaut, wird schnell merken, dass die Konkurrenz im eigenen Rücken nicht geschlafen hat. Und wer dann nicht noch einen Trumpf aus dem Ärmel zaubert, der findet sich ganz schnell wieder an dem Ort, den er eigentlich verlassen wollte... auf dem Schlachtfeld.
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