Ampullarium
zur Aufnahme von Ampullen, steckbar
2 Varianten zur Auswahl
Y10220102-für 56 Ampullen
Y10220103-für 66 Ampullen
eine Mitteltrennwand mit Netztaschen zur Aufnahme von:
- Alkoholtupfern
- Verschlußstopfen
- Mandrins
- Flexülen uvm.
- Doppelreißverschluß
Rückwand mit Flausch zum befestigen auf Klettmaterial in Taschen oder Rucksäcken
Maße(ca): L 32 cm x H 23 cm x B 8,5 cm
Ampullenleisten sind nicht befestigt (werden mit 3 vorgegebenen Löchern an der Innenwand geschraubt) - somit besteht die Möglichkeit einer individuellen Aufteilung des Inhaltes.
Produkt-Abbildung ähnlich
Die Ampulle ist ein Behältnis für Arzneimittel zur meist parenteralen Applikation (Injektion), für Kosmetika und andere Substanzen. Es gibt verschiedene Arten und Formen von Behältnissen, die als Ampulle bezeichnet werden. Als Material wird meist Glas verwendet, seltener Kunststoff. Das zur Herstellung verwendete Material kann farblos oder auch gefärbt sein (z. B. Braunglas), als Lichtschutz zur Gewährleistung einer besseren Haltbarkeit von empfindlichem Inhalt.
Glasampulle
Glasampullen sind meist zylindrisch geformt mit einer ausgezogenen Spitze (Spieß oder Kopf) und einem flachen Boden. Sie werden aus Röhrenglas hergestellt und mit offenen Flammen (Brenner) geformt und zugeschmolzen. Es gibt auch Varianten mit zwei zugeschmolzenen Spitzen (d. h. an beiden Enden).
Brechampulle
Brechampullen sind Glasampullen, die zum Öffnen aufgebrochen werden müssen. Ihre zylindrische Form ist an einer Stelle verengt (Ampullenhals). Es gibt verschiedene Arten:
• Mit einer ringförmigen Sollbruchstelle um den Ampullenhals herum. Dieser Brechring kann ein eingebrannter Emaillering sein, der eine Spannung im Glas erzeugt, die ein sauberes Abbrechen des Spießes ermöglicht. Alternativ kann der Brechring in das Glas geritzt sein.
• OPC-Ampulle: One-Point-Cut-Ampullen haben meist einen vorgeritzten, markierten Punkt oder eine Kerbe am Ampullenhals. Der Ampullenspieß kann abgebrochen werden, indem man mit dem Daumen gegen den markierten Punkt drückt.
Sägeampulle
Sägeampullen sind Glasampullen, bei denen zum Öffnen das obere Ende abgesägt wird.
Injektionsbehältnisse
Es gibt eine Art von Injektionsbehältnis, die auch als Injektionsfläschchen, Stechampulle oder Mehrwegampulle bezeichnet wird. Zum Teil wird auch die englischsprachige Bezeichnung Vial verwendet[1]. Es sind zylindrische, flaschenähnlich geformte Behältnisse aus Glas oder Kunststoff, meist in relativ kleinen Nennvolumina (z. B. 1 ml, 10 ml). Sie sind mit einem Gummistopfen mit Septum (Durchstichgummi) verschlossen. Zum Schutz des Septums und Fixierung des Gummistopfens ist noch ein äußerer Verschluss (Bördelkappe oder Krampe), oft aus Aluminiumblech, aufgebracht.
Trockenampulle
Trockenampullen werden so genannt, wenn der Inhalt eine ungelöste Substanz ist, z. B. ein Pulver. Dieses wird vor Gebrauch mit einem Lösemittel (z. B. Kochsalzlösung) aufgelöst und kann dann injiziert werden.
Trinkampulle
Bei Trinkampullen ist der Inhalt zum Trinken gedacht. Meist handelt es sich um Nahrungsergänzungsmittel oder Arzneimittel zur peroralen Applikation. Es können Brechampullen aus Glas sein oder auch Kunststoffbehältnisse.
Ampullen für Maßlösungen für Titrationen
• Kapselähnlich geformte Glasbehältnisse: An zwei Stellen ist das Glas besonders dünn. Mit einem Hilfsmittel (Glasdorn, -sporn) kann das Glas an diesen Stellen aufgestochen werden.
• Kunststoffbehältnisse
Zylinderampulle
Die Flüssigkeit befindet sich in einem Zylinder, der am einen Ende mit einem dicken Gummi- oder Kunststoffstopfen verschlossen ist. Dieser fungiert als Kolben, wenn der Inhalt mit einer Karpulenspritze ausgepresst wird. Am anderen Ende ist der Zylinder nur mit einer dünnen Membran verschlossen, die bei der Anwendung vom hinteren Ende der Karpulenkanüle (eine beidseitig angeschliffene Kanüle) durchstochen wird. Zylinderampullen werden häufig in der Zahnmedizin zur Lokalanästhesie verwendet. Spezielle Zylinderampullen mit besonders gestaltetem Vorderteil (z. B. Gewinde) werden zur Insulintherapie in Insulinpens verwendet.
Spritzampulle
Fertigspritzen (so werden sie auch genannt) sind nicht nur Aufbewahrungsort der Injektion sondern besitzen auch gleichzeitig eine Anwendungsfunktion. Meist bestehen sie aus Glas, Metall (Kanüle) und Gummi (Verschluss).
(Wikipedia)