Ambu Perfit ACE Cervikalstütze
verschiedene Ausführungen erhältlich
zur Fixierung und Ruhigstellung der HWS bei Erwachsenen und jetzt auch für Kinder
Die Feinrasterung ermöglicht eine Positionierung auch zwischen Standardgrößen. Durch die gleichmäßige Bewegung der Nacken- und Kinnstütze beim Einstellen der Halskrause ist eine gleichmäßige und gleichbleibende Stabilisierung gewährleistet. Von außen im angelegtem Zustand justierbar. Anatomisch geformtes Kinnstück, vermeidet Druckstellen. Große Trachea- und Drainageöffnung. Halterung für Tubusfixierung oder Nasensonden. Röntgendurchlässig, CT- und MRT-geeignet. Versiegelter und unempfindlicher Schaumstoff lässt sich leicht reinigen.
Die abgebildete Tasche ist als Zubehör erhältlich!
Produkt-Abbildung ähnlich
Cervicalstütze oder
HWS-Schiene bezeichnet eine Kunststoffmanschette, die die Halswirbelsäule (HWS) immobilisiert. Sie ersetzt einen Teil der Stützfunktion der HWS und setzt die teilweise Bewegungsfähigkeit außer Kraft. Der Kopf ruht auf der Schiene und sie sitzt auf den Schultern auf.
Für die HWS-Schiene hat sich der Produktname Stifneck (von engl. stiff neck, Genickstarre) der Firma Laerdal durchgesetzt. Ein weiteres bekanntes Produkt ist die Ambu Perfit bzw. Ambu Perfit Ace, die sich platzsparend flach lagern lässt und von der Firma Ambu hergestellt werden.
Präklinisch wird allen Patienten mit Verdacht auf eine Halswirbelsäulenverletzung, besonders bei Verdacht auf HWS-Fraktur, eine HWS-Schiene angelegt, beispielsweise nach einem Sturz aus großer Höhe oder Verkehrsunfällen. Sie wird entsprechend traumatisierten Patienten bereits vor der Rettung am Unfallort angelegt und solange belassen, bis eine knöcherne Verletzung ausgeschlossen ist. Das soll verhindern, dass eine möglicherweise bestehende Verletzung durch Bewegung des betroffenen Wirbels verschlimmert wird.
Entscheidet sich ein Rettungsdienstmitarbeiter eine Cervicalstütze anzulegen, so stellt er möglicherweise die Verdachtsdiagnose "HWS-Fraktur", da aus der (Fremd-)Anamnese Informationen über Gewalteinwirkungen auf die Halswirbelsäule hervorgegangen sein könnten, oder aber er legt die Cervicalstütze an, weil es ihm sein vorgegebener Algorithmus vorschreibt, bzw. er rein prophylaktisch handelt. Zu beachten ist dabei, dass eine Cervicalstütze nicht die komplette Halswirbelsäule vor Bewegung und somit Manipulation schützt, sondern nur die Halswirbelkörper I - V (1-5). Da die HWS aber aus insg. sieben Wirbelkörpern besteht und man präklinisch nicht diagnostizieren kann ob tatsächlich nur einer der ersten fünf Wirbel gebrochen ist, ist eine komplette Immobilisierung unumgänglich.
Der Alltag zeigt, dass dies nicht allen Mitarbeitern bewusst ist. Früher galt die Anlage einer Cervicalstütze als ausreichend zur Immobilisierung der HWS. Diese Meinung ist überholt.
Die HWS-Schienen gibt es in verschiedenen Größen für Babys, Kinder und Erwachsene. Inzwischen gibt es auch variable Modelle die in ihrer Größe der Halslängen angepasst werden können. Zur Auswahl der richtigen Größe denkt sich der Anwender zwei transversale Linien an Kinnspitze, Kopf in Neutralstellung, und über der Schulter, misst diesen Abstand mit seinen Fingern ab und überträgt ihn auf die HWS-Schiene.
(Wikipedia)