Rundreise Moskau und Nishni Novgorod
Wir sehen das pulisierende Moskau. Im Wolgagebiet werden wir uns mit der berühmten historischen Stadt Nizhni Novgorod (früher: Gorki) bekannt machen.Die russischen Züge unterscheiden sich sehr von den europäischen Zügen. Es lohnt sich, die russischen Eisenbahnlinien auszuprobieren, mal nachts in 2er Abteilen, mal tagsüber. In bequemen Sitzen die malerische russische Landschaft am Fenster vorbeifliessen zu lassen, ist ein einzigartiges Erlebnis. In Nizhni Novgorod und in Moskau habe wir sehr gute und preiswerte Hotelzimmer reserviert.
Freitag, 31.7.2009
Flug mit SWISS-Maschine von Zürich nach Moskau. Am selben Abend noch geht es in einem Schlafwagen weiter nach Osten, in die bezaubernde Stadt Nizhni Novgorod. Die Stadt hat mehr als 1,3 Mio Einwohner und ist eine der ältesten und bekanntesten Städte Russlands.
Samstag 1.8.2009
Am Samstag beginnen wir diese Stadt, eine der grössten in Russland, zu entdecken. Ihre Geschichte beginnt Im Jahr 1221. In der Sowjetunion hiess die Stadt 58 Jahre lang Gorki und war eine geschlossene Stadt, wegen den vielen wichtigen Industrieobjekten in dieser Gegend. Auch Sowjetbürger durften nur mit einer Bewilligung hierher reisen. Das neue Russland hat der Stadt neue Perspektiven geöffnet. Es hat sich rasch und markant geändet.
Nizhni Novgorod liegt an beiden malerischen Ufern des Flusses Oka, direkt an dessen Mündung in die Wolga. Durch die Stadt, deren Fläche 410 km² beträgt, fliessen noch 12 weitere Flüsse. Ausserdem kann man hier insgesamt 33 Seen entdecken. Das linke Ufer ist mehrheitlich durch Industriebetriebe geprägt. Dort befindet sich auch die bekannte Autofabrik Russlands GAZ, wo der russische Kult-Personenwagen Wolga produziert wird.
Geografisch gesehen ist diese Gegend geometrisches Zentrum der Osteuropäischen Ebene. Trotz der Bezeichnung „Ebene“, ist die Gegend ein bisschen hügelig, ein echtes europäisches Russland! Am relativ steilen rechten Ufer des Flusses Oka liegt der obere Stadtteil.
Tipp für das Abendessen am 1. August:
Schweizer Küche führt das Hotelrestaurant (noch) nicht, aber gut russisch soll auch am 1. August gekocht sein! Herr Artem Babuschkin, der Hotelmanager, macht unsere Gruppe auf die russischen Spezialitäten des Restaurants Premier aufmerksam. Tipp von Herr Babuschkin (extra für Schweizer Männer): Unbedingt sollte man am Abend sein Lieblingsgericht, namens Studen probieren, dazu gehöre einfach Wodka (zu dieser Speise sogar gratis serviert). Der Wodka heisst „S serebrom“ (= mit Silber).Wie es zur Bezeichnung „Silber“ komme ist ein kleines Geheimnis – vorläufig.
Die Neugierigen können auch weitere traditionelle russische Gerichte kosten, so z.B. die mit einheimischen Fischsorten gefüllten Rasstegays oder Blinys… Weitere typisch russische Köstlichkeiten der Hotelküche entnehmen Sie der hier beigelegten Speisekarte, in russischer und englischer Sprache. Bitte beachten Sie, dass die angegebenen Rubelpreise im Sommer 2009 etwas steigen können.
… Wäre es nicht unvergesslich, am 1. August mal mit Silbervodka, in Zentralrussland auf das Wohl von Helvetia, zusammen mit Russen, anzustossen?
Sonntag, 2.08.2009
Wolga-Flussreise mit dem Katamaran nach Makarjewo, Besichtigung des Makarjewski-Frauenklosters
Tagesausflug. Das Makarjewski Kloster (offizielle Bezeichnung Troitski Zheltowodski Kloster), wurde von den Heiligen Makarij Zheltowodski und Unzhenski (1349-1444) gegründet. Die Blütezeit des Klosters hat im Jahr 1620 angefangen, als dort der für ganz Russland bedeutete Makarjewo-Markt begann und bis Ende des 19.Jh. jährlich durchgeführt wurde. In der Sowjetzeit funktionierte das Kloster bis 1927, nachher wurde es geschlossen. Während des 2. Weltkrieges war hier ein Militärspital, nachher eine Veterinär-Fachschule; einige Kirchen wurden als Kornlager benützt. 1990 wurde das Makarjewski-Kloster der Orthodoxen Kirche, dem Episkopat von Nizhni Novgorod übergeben. 1991 hat die Geweihte Synode der Russischen Orthodoxen Kirche beschlossen, hier das Kloster wiederherzustellen. Seit 1995 steht der architektonische Komplex des Klosters unter Denkmalschutz. Die Führung erfolgt durch Nonnen in russischer Sprache.
Montag, 3.8.2009
Ausflug nach GORODEC mit russischen provinzielles Leben. Die Traditionelle russische Handwerker-Stadt liegt 52 km flussaufwärts von Nizhni Novgorod am linken Wolga-Ufer und gilt als eine der ältesten Siedlungen der Region. Die Stadt wurde 1152 gegründet. Gorodec ist aus verschiedenen Gründen einen Besuch wert. Hier sind viele geschmückte Holzhäuser erhalten, die wir in den Grossstädten Russlands praktisch nicht mehr sehen. Kamera nicht vergessen!
Die reiche Geschichte dieser heute bescheidenen, deswegen aber besonders charmanten Provinzstadt hat einen direkten Bezug zur Biographie einer der wohl berühmtesten Schlüsselfiguren der russischen Geschichte, Alexander Nevski (1221-1263), den Fürst der Städte Novgorod, Kiev und Vladimir. Er ist heute ein Heiliger der Orthodoxen Kirche Russlands. Hier in der Stadt Gorodec ist Alexander Nevski 1263 gestorben, als er sich auf dem Weg von der tatarischen Hauptstadt Zolotaja Orda nach Novgorod befand. Er regierte in den Zeiten, als das zukünftige Russland – das damals nur aus einzelnen Fürstentümern bestand – politisch erst am Entstehen war, und zudem bedroht wurde, einerseits von Tataren und Räuber aus dem Osten, andererseits von Teutonischen Rittern aus dem Westen. Der geschickte Feldherr Alexander Nevski musste im Osten und Westen mit seinen Truppen kämpfen und wurde immer zum Sieger.
Dienstag, 4.8.2009
Der Tag in Nizhni Novgorod steht zur freien Verfügung. Entdecken wir die spannende Stadt auf eigene Faust!
Unterstützung ist garantiert. Tipps zum Programm werden später vorgeschlagen.
Mittwoch, 5.8.2009
Zugfahrt von Nizhni Novgorod nach Moskau - Landschaft des Zentralrusslands. Der Izmailovo-Hotelkomplex liegt in einem gutgelegenen Quartier im Nord-Osten der Stadt und kann gleichzeitig bis 35 Tausend Gäste beherbergen. Mit seinen (für Moskauer Verhältnisse) nicht sehr hohen Übernachtungspreisen umfasst das Hotel alles, was ein Tourist in Moskau braucht: gepflegte Zimmer, mehrere Restaurants, Cafés und Bars, Fitness-Räume, Spielcasino und vieles mehr. Die Verbindung mit anderen Stadtteilen ist sehr gut. Metrostation Partizanskaja (früher Izmajlovskij Park).
Es hat also alle Voraussetzungen, um Moskau, dessen Tag- und Nachleben auf eigene Faust oder in der Gruppe zu entdecken.
Donnerstag, 6.8.2009
Der Tag steht zur freien Verfügung. Ein Programm kann nach den Wünschen der ReiseteilnehmerInnen am Ort vorgeschlagen bzw. während der Reisevorbereitungsphase erarbeitet werden.
Freitag, 7.8.2009
Der Tag steht zur freien Verfügung. Ein Programm kann nach den Wünschen der ReiseteilnehmerInnen am Ort vorgeschlagen bzw. während der Reisevorbereitungsphase erarbeitet werden.
Samstag, 8.8.2009
Es geht von Moskau direkt nach Zürich zurück und wer weiss, vielleicht bringt ein jeder von uns ein Stückchen Russland mit in die Schweiz, im Herzen... Die Zollbeamten werden bestimmt nichts bemerken…
Bewusst habe ich nicht jeden Tag fest verplant, damit genügend Zeit für die Berücksichtigung individueller Wünsche zur Verfügung steht, um neue Kontakte zu knüpfen, Geschäftspartner zu treffen, eine lokale Veranstaltung auf eigene Faust zu besuchen etc. Eines steht aber sicher fest: Während der Reise werden wir viel kommunizieren, Russisch, Deutsch oder Englisch, sowohl miteinander als auch mit den Einwohnern, und das ist unsere Reisemotivation: selbst das „echte“ Russland von heute zu entdecken, selbst mit den Leuten vor Ort in Kontakt treten, sei es mit Russen aus der Provinz oder Russen aus der Metropole, sei es mit Ausländern, die nun dort wohnen, sei es mit russischen Studenten oder Klosterfrauen…
Termine lt. Programm
als Privatreise auch zu anderen Terminen möglich
Preis CHF 2'250,-
Einzelzimmerzuschlag auf Anfrage
Fordern Sie das komplette Reiseprogramm an bei
Dr. Irina Cernova Burger
Club Success Postfinance
Tel. +41 79 707 90 90.
Die Reise kann auf Wunsch auch als Privatreise organisiert werden.