Vereinigte Königs- und Laurahütte Berlin histor. Aktie 1922 Oberschlesien Polen

Produktbeschreibung


Vereinigte Königs- und Laurahütte
AG für Bergbau und Hüttenbetrieb

RM 1.200,-- Original Aktie / Berlin , 31. Oktober 1922
Vorstand - Ewald Hilger / AR. Dr. P. von Schwabach / Einzelstück / lochentwertet / 34,7 x 26,3 cm



Die Vereinigte Königs- und Laurahütte war eine 1871 gegründete AG für Bergbau und Hüttenbetrieb. Ihr Firmensitz war Berlin das Hauptbetätigungsfeld war Oberschlesien. Das Unternehmen gehörte zu den größten deutschen Unternehmen. Es war ein Zusammenschluss wesentlicher älterer Unternehmungen. Darunter waren die Königshütte (1797) und Laurahütte (1838).

Die Königshütte geht auf das Jahr 1797 zurück und war Anfangs in Staatsbesitz. Dort entstand eines der ersten mit Dampfkraft betriebenen Hüttenwerke auf dem europäischen Kontinent. Ein 1802 angestochener Hochofen war damals der größte Europas. In den 1850er Jahren wurde das Unternehmen weiter ausgebaut. Im Jahr 1869 ging der Betrieb durch Verkauf an über.Die Laurahütte war ein in dem 1830er Jahren von den Magnaten Hugo Henckel von Donnersmarck angelegtes Hüttenwerk in der Nähe von Beuthen. Dort entstand 1838 ein erstes integriertes Eisenwerk in Oberschlesien. Dieses war zu seiner Zeit einer der größten Eisenhüttenbetriebe.Die Königshütte waren Namensgeberin der gleichnamigen Stadt (heute ) und die Laurahütte gab dem gleichnamigen Ort (heute ) ihren Namen.Graf Hugo Henckel von Donnersmark verkaufte einen Großteil seiner oberschlesischen Montanunternehmungen an die Vereinigte Königs- und Laurahütte Aktiengesellschaft für 18 Millionen Mark.

Zu dem Besitz gehörten unter anderem die Königshütte, die Laurahütte, mehrere Kohle- und Erzbergwerke beziehungsweise -gruben. In der Folge expandierte das Unternehmen durch Zukauf kräftig. Das Hüttenwerk Königshütte umfasste 7 Hochöfen, dazu ein Puddelwerk, Eisen- und Stahlgießerei, Bessemer-, Thomas- und Martinswerk und Walzwerke. Diese wurden im Unternehmen zu Bandagen, Rädern oder Weichen weiterverarbeitet. Hinzu kam die Laurahütte mit vier Hochöfen und weiteren angegliederten Werksteilen, die Eintrachtshütte, die Katharinenhütte ebenfalls jeweils mit weiterverarbeitenden Betriebsteilen. In Russland hatte das Unternehmen weitere Hüttenbetriebe gepachtet. Außerdem besaß das Unternehmen noch vier Rittergüter.

Allein die Steinkohleföderung betrug 1904 2,4 Millionen Tonnen. Im In- und Ausland förderte es 79.000 Tonnen Erz. In den Hüttenbetrieben wurden 1903/04 220.841 Tonnen Roheisen produziert. Hinzu kamen 14,852 Tonnen Gusswaren, 208.000 Tonnen Walzeisen und weitere Produkte. Die Bruttobareinnahme lagen bei 52,66 Mill. Mark, der Bruttogewinn bei 7.070.514.Mark.Insgesamt arbeiteten 1904 im Unternehmen etwa 21.000 Beschäftigte. Nach dem 1. Weltkrieg lagen die meisten Unternehmensteile in Polen. Dort wurden sie seit 1925/26 von der Gornoslakie Zjednoczone Huty Kroleska i Laura S.A.? als Aktiengesellschaft nach polnischen Recht weitergeführt. Der deutschen Aktiengesellschaft verblieben noch einige Bergwerke und Bergbaurechte. Die Gesellschaft wurde 1936 liquidiert. An den polnischen Besitzungen zeigte bereits in den 1920er Jahren Interesse und erwarb dort beträchtliche Anteile. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die schwerindustrielle Tradition in Siemianowice und Slaskie Chorzów fortgesetzt. Quelle : Wikipedia

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