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Gustav Klimt - Die Poesie
Art-Nr.: KL27
Als prominentes Mitglied der Künstlergruppe Sezession, die ganz neue künstlerische Wege einschlug, gilt Klimt als einer der wichtigsten Wegbereiter der modernen Malerei. Darüber hinaus beschwört sein ornamentaler Jugendstil unwiderruflich das Wiener Fin-de-siècle-Gefühl herauf: elitär, bürgerlich-liberal, manchmal sogar dekadent-gefällig dekorativ. Die Kombination des monumentalen Stils, ja die nahezu byzantinisch anmutende Ornamentik und klassischen Symbolik schafft ein sehr erkennbares Œuvre, vor dem Hintergrund der für seine Epoche so charakteristischen Romantik. Oder mit den eigenen Worten von der Sezession: “Die Künste führen uns in ein ideales Reich, den einzigen Ort, wo wir lautere Freude, lauteres Glück und lautere Liebe finden können. Chor der Engel aus dem Paradies. Freude der Götterfunken. Dieser Kuss der ganzen Welt!”
Die Poesie (1902) Die verträumte Frauenfigur mit Kithara ist ein Teil des rechten Tafelbildes des allegorischen Freskos Der Beethovenfries, den Klimt anlässlich der Sezessions-Ausstellung 1902 in Wien malte, wo die Skulptur Beethovens von Max Klinger im Mittelpunkt stand. Die Malerei stellt die verschiedenen Stadien dar, die der Mensch und insbesondere der Künstler in seinem Dasein auf der Suche nach dem großen Glück durchläuft. Letztendlich gelingt es der Poesie, dieses Verlangen zu stillen. Die Poesie wird symbolisiert durch eine Gestalt, inspiriert durch die Malereien auf den Vasen aus der griechischen Antike. Sie spielt auf der Kithara, eine Art Leier, die der Gott Apollo den Menschen geschenkt hat, und von der unser Wort Gitarre abgeleitet ist.
Höhe: 28 cm |
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* UVP: Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers
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