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Baron Rothschild Almaviva 2004
Art-Nr.: CL-BL-0135-04
Farbe: tiefdunkles, dichtes Rubinrot Duft: elegantes, rauchiges Bouquet, intensiv und vielschichtig mit saftig reifen Fruchtaromen (Walderdbeeren, schwarze Johannisbeeren, Brombeeren), Noten von Veilchen, Zedernholz, Gewürzen, Tabak, Kaffee und einer eleganten Mineralität. Geschmack: am Gaumen weich, sehr kraftvoll und doch wunderschön ausbalanciert, das exzellent strukturierte Tannin hüllt sich in saftige Schichten süßer Fruchtaromen und fein akzentuierte Noten von Vanille, getrockneten Orangenschalen, Lavendel, Schokolade und Lakritz, ausgezeichnete Tiefe, Konzentration und traumhafter Länge, das seidige, leicht mineralische Finale hebt die üppige Frucht und Eleganz des reifen Tannins noch stärker hervor. Ein superber Wein von einzigartiger Finesse und erstaunlicher Ausdruckskraft Weinbearbeitung: Nach einem überdurchschnittlich milden und trockenen Winter mit einer rund 30% geringeren Niederschlagsrate als in den Vorjahren, beginnen die Reben, bei ebenfalls ungewöhnlich hohen Temperaturen im September, schon früh, aber gleichmäßig zu knospen (Cabernet Sauvignon am 20. September, fünf Tage früher als im jahreszeitlichen Durchschnitt). Dennoch startet die Lese erst am 14. April und dauert über einen Monat, bis zum 17. Mai, an. Damit verzeichnet das Jahr 2005 die sowohl späteste als auch längste Lese für einen Almaviva überhaupt. Mehrmalige, sehr sorgfältige Reifekontrollen sowie das dreifache Sortieren der Trauben liefern den Kellermeistern das erstklassige Lesegut, aus dem ein Spitzenwein entsteht. Alle Trauben werden von Hand in kleine Kistchen geerntet, sofort in die Kellerei gebracht, hier vollständig entrappt, sanft gequetscht und schließlich bei kontrollierten Temperaturen von höchstens 27 bis 28°C vergoren. Der junge Wein ruht für 39 Tage auf der Maische, um den Beerenhäuten ein Maximum an saftigen Aromen und sanftem Tannin zu entziehen. Danach wird er zur Reife für 18 Monate in französische Barriques gelegt. Der erste Almaviva entstand im Jahr 1996 aus dem französisch-chilenischem Joint Venture von Baron Philippe de Rothschild und Concha y Toro. Der Name der Cuvée ist einer der Hauptfiguren aus Beaumarchais´ Hochzeit des Figaro (der Textvorlage für Mozarts berühmte gleichnamige Oper) nachempfunden. Übersetzt bedeutet Almaviva soviel wie Seele lebe!. Die auf dem Etikett abgebildeten Kreiszeichen entstammen der Kultur der Ureinwohner des Landes, den Mapuche-Indianern, die diese als Kultrun bezeichneten Symbole mit einem Gemisch aus Hühnerblut und Wein auf ihre Trommeln malten. Das Kultrun steht für das Universum: das Kreuz bedeutet die Nord-, Ost-, Süd- und West- Koordinaten, die vier Punkte symbolisieren die vier Jahreszeiten und die Halbkreise die Winde, die aus den unterschiedlichen Himmelsrichtungen wehen.
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* UVP: Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers
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Baron Rothschild Almaviva 2004
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